Vor- und Nachteile einer offenen Küche

Ratgeber

Für manch einen geht ein Traum in Erfüllung: eine offene Küche!

Andere verdrehen schon bei der bloßen Vorstellung die Augen.

Warum scheiden sich die Geister, wenn es um dieses Thema geht? Wie haben uns genauer anguckt, was für und was gegen eine offene Küche spricht.

Eine Lebensentscheidung: die offene Küche

Sie haben ein Haus gebaut oder eine Wohnung gekauft und nun geht es ans Einrichten. Schnell bilden sich zwei Fronten: Team geschlossene Küche gegen Team offene Küche. Und in der Tat – so leicht ist diese Entscheidung nicht. Denn für beide Seiten sprechen gute Argumente.

Das spricht für die offene Küche

Willkommen in einer topmodernen Wohnung! Natürlich mit offener Küche, denn sie ist Sinnbild eines zeitgemäßen Lifestyles. Mit der Öffnung von Küche und Wohnraum ist die tradierte Trennung zwischen zwei Lebensräumen aufgehoben. Nun mischen sich Kochen und Couch, Spülen und Serie gucken, Zubereitung und Zusammensitzen. Durch die fehlende Mauer zwischen Wohnzimmer und Küche entsteht eine große, freizügige Fläche, die ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten bereithält. Wer sich für diese Wohnoption entscheidet, der ist ein geselliger Mensch.

Der Offene-Küche-Typ kocht für sein Leben gerne und dabei stört es ihn nicht, wenn die Gäste live dabei sein dürfen. Ganz im Gegenteil! Beim Sauce ansetzen ein wenig quatschen? Beim Plätzchen backen die Kinder im Blick haben? Beim Bier holen keine Sekunde der Bundesliga verpassen? Das alles geht in der neuen Wohnküche. Hier findet ein großer Kochblock seinen Platz, mit Tresen als Alternative zum klassischen Esstisch. Der perfekte Ort für den ersten Kaffee am Tag und den ersten Blick in die Tageszeitung. Tolles Plus: hier kommt jedes Familienmitglied mal vorbei auf einen kleinen Plausch. Denn eine offene Raumgestaltung ist auch immer eine Einladung zur Begegnung und zum Austausch.

Fazit: Die offene Küche ist ein kommunikatives Raumkonzept für Familien oder Menschen, die sich gerne in Gesellschaft aufhalten.

Argumente für die geschlossen Küche

Türe zu und jetzt in aller Seelenruhe kochen – ein Traum! Nicht für jeden? Stimmt, aber auf jeden Fall für den Geschlossene-Küche-Typ. Der kocht im Übrigen auch sehr gerne, macht das aber lieber für sich alleine. Quasi als Entspannungsritual. Da kann es auch schon Mal qualmen, brutzeln und zischen zwischen den Topfdeckeln: Fenster auf und die Gerüche und der Dampf sind nach dem Kochmarathon schnell wieder abgezogen. Dabei sind die Gerüche ja noch nicht mal alles! Gefühlt war jedes einzelne Kochutensil im Einsatz – zum Glück sieht keiner das Chaos, das beim Kuchen backen entstanden ist. Vor morgen ist wahrscheinlich auch keine Zeit der Sauberkeitslage Herr zu werden. Hinter der Küchentür muss einfach manchmal gelten: aus den Augen, aus dem Sinn.

Die Funktionstrennung der Nutzung einzelner Räume zuhause macht Sinn für den Geschlossenen-Küche-Typen. So kommt jedem Raum eine spezifische Aufgabe zu. Wer mag schon beim Fernseh gucken die ganze Zeit daran erinnert werden, dass der Abwasch noch aussteht? Oder der Müll mal runtergebracht werden sollte? Eben. Dann doch lieber Füße hoch und sich auf den Krimi im TV einlassen. Ein weiterer Sparfuchs-Punkt auf der Liste: Sollte mal eine neue Einrichtung anstehen muss nicht gleich alles an das neue Mobiliar angepasst werden, sondern man kann Raum für Raum vorgehen.

Fazit: Die geschlossene Küche macht dann Sinn, wenn alles im Haus seinen festen Platz haben soll. Hier wird gekocht, hier gegessen, dort geschlafen – jedes Zimmer ein kleiner in sich abgeschlossener Lebenskosmos.

Sie stehen genau vor dieser Herausforderung? Dann freuen sich unsere Küchenexperten mit Ihnen in die Planung und Beratung zu gehen. Gemeinsam lassen sich noch weiter Argumente erörtern, die für oder gegen eine offene Küche sprechen. Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit!